Freitag, 25. April 2014
Es ist vollbracht
Bei wechselhaftem Wetter fuhren wir ein paar Segelübungen vor Palma. Hier noch einige Impressionen. Es treffen sich in Mallerca eine Auswahl von Supersegelschiffen, denn nächste Woche findet in der Marine eine Schiffsausstellung statt. Über allem thront die Kathedrale La Seu.
Donnerstag, 24. April 2014
Umrundung abgeschlossen
Wir stehen vor Palma und haben die Seuche an Bord, nein natürlich nicht! Wir segeln friedlich bei achterlichem Wind auf die Kathedrale von Palma zu.
Weil es morgen stürmisch werden soll, was man im Moment kaum glauben kann, haben wir den Heimathafen etwas früher angepeilt. Macht das Wetter mit, gibt es morgen Übungsfahrten und Hafenmanöver. Die Stimmung der Crew ist nach wie vor bestens.
Mittwoch, 23. April 2014
Sonne pur
Dienstag, 22. April 2014
Wechsel der Gezeiten
Gezeiten gibt es hier nicht und auch die Missweisung ist gleich Null. Doch das Wetter ist überraschend dynamisch. Am Morgen war es leicht bedeckt, im Golf herrschte Flaute, aber dann plötzlich war Wind und eine Stunde später war es wieder still. Nach dem Ankern, wir sassen friedlich beim Insalata Caprese, brach ein Sturm los. Schon in Fahrt sollte uns das eilends ausgeklappte Bimini schützen. Doch auch dieser Spuk dauerte nicht länger als eine halbe Stunde. Bei der Einfahrt in den Puerto Pollença strahle uns schon wieder die Sonne entgegen.
Montag, 21. April 2014
Tag 2
Am Morgen war es grau in La Rapita und ich dachte, muss ich da wirklich wieder raus? Wir planten die Route auf der Karte und ich warf ein Stugeron ein, komme was da wolle. Auf das Auslaufen hin klarte sich der Himmel auf und der Wind legte nach. Mit 30 Knoten bliess er aus West zuerst seitlich, dann nach der südlichen Halse angenehm von hinten. Ja, so war es immer gedacht, easy auf den Wogen dahingleiten. Der Abend im vormehmen Hafen von Cala d'Or.
Calma
Ja heute war es echt gemütlich. Wir fuhren der Osküste entlang. Die Sonne über uns, ein freundliches, blaues Meer unter uns. Dann und wann ein Besuch einer Seemöve, ansonsten die Ruhe nach dem Sturm.
Samstag, 19. April 2014
Leinen los
Kaum im Real Club Nautico angekommen. Legten wir schon los. Strahlender Sonnenschein. Der Wind frischte auf und so setzten wir Segel Richtung Südost. Spassig zu Beginn, setzte uns der Wellengang immer mehr zu. Auch der Wind war nun gegen uns und wir motorten um voran zu kommen. Unser Boot schlug nach jedem Wellenkamm aufs Wasser und unsere Konverastion verstarb vollends. Mich retteten Priskas Ingwergummis. Da schon sehr ausgekühlt waren wir froh
nach 4,5 Stunden den Hafen zu erreichen. Unser Skipper Beni steuerte unser Yacht trotz Seitenwind sicher in den Liegeplatz. Wir liessen uns mit einem feinen Drachenfisch verwöhnen. Die Lebensgeister kehrten zurück.
Mittwoch, 16. April 2014
Noch drei Tage
Meine Kameraden haben sich gemeldet, das Fernglas wurde geliefert und die Ingwerpastillen sind gekauft. Noch einen Tag in den Stollen, einen Tag zum Packen und am dritten Tag geht's ab in den Süden.
Dienstag, 15. April 2014
Banges Warten
Noch sitze ich zuhause, festen Boden unter den Füssen. Bis zum Grünwerden über die Seekrankheit gegoogelt. Habe ich alles? Wie wird es wohl werden? Ein ganzes Schiff nur zu dritt? Funktioniert das mit dem E-Ticket? Nun, am Ende dieses Blogs weiss ich mehr. Also Mast- und Schotbruch!
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